Reisen ist tödlich...für Vorurteile!

 

Mark Twains Sprichwort passt besonders auf Rumänien. Ein Land mit freundlichen Menschen, riesigem Potenzial, aber viel zu wenig bekannt und mit viel zu vielen Vorurteilen belastet.

 

Es ist ein offenes Geheimnis: Rumänien ist ein ideales Reiseziel für alle Enduro-Freunde.

Etwa 40 % von Rumäniens Straßen sind noch nicht asphaltiert. Beinahe hinter jeder Abzweigung beginnt eine neue Schotterpiste!

Wir laden Dich ein mit uns dieses Land abseists der Hauptstraße zu befahren. Schotterstraßen, Waldwege und Kurven ohne Ende erwarten Dich. Rumänien besteht zu gleichen Teilen aus Ebene, Hochland und Gebirge – das garantiert Abwechslung pur! Mittelalterliche Kirchenburgen, malerische Dörfer aus vergangenen Jahrhunderten, atemberaubende Landschaften, gast-freundliche Menschen und leckeres Essen. Das und noch viel mehr erwartet Dich auf dieser Tour! Besonders bequem: Ab Österreich begleitet ein Gepäckfahrzeug die Tour. Für 1 Person besteht die Möglichkeit in diesem Begleitfahrzeug mitzufahren und so die Tour vom Auto aus zu erleben.

 

Tag 1: Wien – Oradea                                                                            480 km
Anreise nach Rumänien. Vom vereinbarten Treffpunkt aus treten wir gemeinsam die Reise nach Rumänien an. Vorwiegend über die Autobahn geht es durch die ungarische Pusta, vorbei an Budapest bis zu unserem rumänischen Reiseziel Oradea, zu Deutsch: Grosswardein. Alternativ zur Anreise auf zwei Rädern kannst Du Dein Motorrad auch mit Auto und Anhänger nach Rumänien transportieren. Wir verbringen die erste und die letzte Nacht im selben Hotel. Auto und Anhänger können hier auf gesicherten Parkplätzen auf Dich warten.
Wer möchte kann noch ins hoteleigene Thermalbad zum Relaxen. Nächtigung in Oradea.

Tag 2: Oradea/Grosswardein – Cluj-             Napoca/Klausenburg          285 km
Am Vormittag geht es über einmalige, in die wunderbare Landschaft der rumänischen Ebene eingebettete Straßen in Richtung Westkarpaten, die schon am Nachmittag das Abenteurerherz eines jeden Motorrad-Fahrers höher schlagen lassen. Bergauf und bergab durch Streudörfer, entlang steil abfallender Schluchten, über Feldwege und an beeindruckenden Höhlen vorbei führt der abwechslungsreiche Weg. Nächtigung in der Nähe von Cluj inklusive Abendessen mit Lagerfeuer.50 % geteerte Straße - 50 % nicht geteerte Straße

Tag 3: Cluj-Napoca/Klausenburg –     Sighisoara/Schässburg                 180 km
Die Siebenbürger Heide besteht eigentlich aus zahlreichen Hügeln, die großteils auf Schotterstraßen überquert werden. Ursprünglich waren diese Hügel alle bewaldet, heute dienen sie als Weideland für Schafhirten und natürlich als Enduro-Paradies für alle, die die Freiheit auf zwei Rädern lieben. Am Nachmittag erreichen wir die mittelalterliche Burg Sighisoara.
45 % geteerte Straße - 55 % nicht geteerte Straße

Tag 4: Sighisoara/Schässburg –     Viscri/Deutschweisskirch                  125 km
Über das „Kockel Hügelland“ streichen wir durch die Wälder und ehemaligen Weinberge südlich von Sighisoara. Später folgen wir dem Fluss Olt (zu Deutsch Alt), der ehemals die Grenze zwischen den siebenbürger Sachsen und den Szekler war. Durch viele malerische Kleindörfer geht es in die Ortschaft Viscri, die mit ihrem beeindruckenden Kirchberg zu den schönsten Dörfern des Landes gehört. Hier finden wir in traditionellen siebenbürgischen Häusern aus dem 15. -17. Jahrhundert Ruhe und Rast für die Nacht.55 % geteerte Straße - 45 % nicht geteerte Straße

Tag 5: Viscri/Deutschweisskirch –             Sibiu/Hermannstadt               255 km
Wir fahren weiter entlang des Oltes in Richtung Südkarpaten ins Reich der Fogaraschen Berge. Diesen massiven Landstrich werden wir in den nächsten Tagen von allen Seiten er-fahren. Die Hochstraße Transfagarasan  wird mit einer Länge von etwa 150 km und ca. 2.000 Metern einer der, in doppeltem Wortsinn, Höhepunkte sein. Die unglaublichen Kurven wiegen den Mangel an Schotter auf dieser Etappe locker auf. Nachdem die Transfagarasan  gemeistert ist, geht es am Fuße der Südkarpaten weiter entlang des Oltes nach Sibiu, Austragungsort der Red Bull Romaniacs Rallyes und europäische Kulturhauptstadt von 2007. Nächtigung in der Nähe von Sibiu im malerischen Hirtendorf Sibiel.60 % geteerte Straße - 40 % nicht geteerte Straße

Tag 6: Sibiu/Hermannstadt – Voineasa                                                      90 km
Durch das Cindrel Gebirge und schier endlose Wälder bahnen wir uns den Weg nach Süden. Der Spaß dabei ist vorprogrammiert. Beim idyllischen See Jidoaia lassen wir uns für eine gemütliche Pause nieder, bevor wir am Nachmittag Voineasa im Lotrului Tal erreichen.
30 % geteerte Straße - 70 % nicht geteerte Straße

Tag 7: Voineasa – Cugir                                                                            165 km
Auf der Strategica, einem militärischen Schotterweg durch die Karpaten, erreichen wir die Transalpina, die ebenfalls ursprünglich als Militärstraße gebaut worden ist und mit über 2.100 M.ü.M die höchste Gebirgsstraße Rumäniens darstellt. Wir erklimmen die Passhöhe der Transalpina, bevor wir wieder Richtung Norden talwärts fahren. Die weitere Route führt uns dann zum nächsten Nächtigungsort der Reise, die Kleinstadt Cugir am Rande der Südkarpaten.30 % geteerte Straße - 70 % nicht geteerte Straße

Tag 8: Cugir – Oradea                                                                              260 km
Ein letztes Mal noch durchqueren wir die Westkarpaten, bis uns der hügelige, gewundene Weg wieder nach Oradea führt, wo wir den letzten gemeinsamen Abend verbringen.70 % geteerte Straße - 30 % nicht geteerte Straße

Tag 9: Rückreise                                                                                       480 km
Leider heißt es Abschied nehmen von Euren neu gewonnenen rumänischen Freunden. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck macht Ihr Euch – entweder per Motorrad, oder wieder mit Auto und Anhänger – auf den Heimweg. Bis zur rumänisch-ungarischen Grenze werdet Ihr noch von Eurem Motorrad-Guide begleitet. Den Rest der Strecke legt Ihr entweder selbstständig oder mit anderen Reiseteilnehmern in der Gruppe zurück. Ende der Tour.

Die Tour ist für all jene Fahrer geeignet, die bereits einige Erfahrung auf schmalen und kurvenreichen Bergstraßen gesammelt und ihre Reise-Enduro auf der Straße gut im Griff haben. Erste Erfahrungen auf Schotter und auf Feldwegen sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Natürlich sind Reise-Enduros aller Größen auf dieser Tour herzlich willkommen. Der Einsatz von straßen- und geländetauglichen Allround-Reifen wird empfohlen. Für Straßenmotorräder oder Chopper ist diese Reise nicht geeignet! Die Mitnahme eines Beifahrers am Motorrad wäre möglich, wird aber nicht empfohlen.
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen

 

 Reisebericht im "Motorrad Magazin"

Rumänien NaTour

  • Termin: 21. - 31. Mai 2018
  • Hotel: 8 Übernachtungen in landestypischen Gästehäusern in Rumänien, 2 Übernachtungen für An- und Abreise
  • Start/Ziel: Nähe Wien am Neusiedler See
  • Tourlänge: Ab Wien ca. 2.400 km. In Rumänien ca. 1.350 km, davon 52 % Schotter und 48 % Asphalt
  • Tourdauer: 9 Tage
  • Fahrkönnen: Das Motorrad sollte sicher auf Asphalt und in kurvigem bergigen Gelände beherrscht werden. Offroad Erfahrung ist nicht zwingend notwendig aber von Vorteil. Wir empfehlen Reifen vom Schlage eines Heidenau K60 - diese eignen sich sowohl in den Straßen- als auch in den Schotterpassagen und erhöhen dadurch Fahrspaß und Sicherheit.
  • Leistungen: Lokaler deutschsprachiger Tourguide sowie eine Begleitperson von Touren & Testen, Übernachtung inkl. Frühstück, Gepäcktransport ab/bis Österreich, 1 Abendessen mit Lagerfeuer bei Cluj
  • Preis im DZ: 1399,- €
  • Preis Beifahrer: 1299,- €
  • EZ Zuschlag: 290,- €
  • Motorrad- und Personen-Transfer von Schweinfurt bis zum Neusiedler See und zurück: 150,- €